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"Lockdown können wir - Jetzt machen wir Teilhabe!"

 

Das Netzwerk „behindern verhindern“ plant aktuell die Aktionstage rund um den Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 05.Mai. Die Aktionstage laufen vom 24.04.2021 bis 09.05.21. In diesem Zeitraum finden unterschiedliche Angebote statt – als Online-Formate, als Mitmach-Aktion und als kleinste Präsenzveranstaltung (coronabedingt). Die Angebote richten sich an alle Menschen, die an Inklusion sowie Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderung interessiert sind.

Dieses Jahr finden die Aktionstage in Leipzig unter dem Motto „Lockdown können wir – Jetzt machen wir Teilhabe!“ statt. Der Fokus wird auf die „Vergessenen“ gelegt. Gerade zu Zeiten von Covid-19, Triage und Impfreihenfolgen wurde deutlich, wie Menschen mit Behinderung gesehen werden und wie weit Inklusion wirklich ist – noch immer in den Kinderschuhen. Und das obwohl in Deutschland am 26.03.2009 die UN-Behindertenrechtskonvention (kurz UN-BRK) in Kraft trat. Um dem entgegenzuwirken, werden Akteur_innen des Netzwerks aktiv und gestalten in Eigenregie verschiedene tolle und inklusive Angebote. Auch Barrierefreiheit im Kontext von Mobilität ist weiterhin eines der Hauptprotestthemen. Von unabgesenkten Bordsteinen, unerhöhten Haltestellen bis hin zu neu gebauten Wartehäuschen, die im Weg stehen – es braucht neue Ideen, keine Schadensbegrenzung. Fahrdienste müssen sich rentieren, Aufzüge müssen funktionieren, Vekehrsmitteln müssen erreichbar sein. Es scheint so einfach, ist es aber nicht.

Viel dringlicher ist das Verständnis, dass Mobilität durch Digitalisierung ermöglicht wird. Menschen mit Behinderung nutzen digitale Medien, um sich zu verständigen, Service zu nutzen, Hilfsmittel zu bedienen. Ohne Digitalisierung keine Mobilität. Ohne Mobilität keine Inklusion. Lockdown-Zeiten haben bewiesen, dass „Mobilität“ nicht als Fortbewegung von Materiellem verstanden werden muss. Es enststand eine neue Art Mobilität – durch digitale Medien und das Internet. Werden Digitalisierung und Inklusion (#Diklusion) zusammen verstanden, können wir auch moderne Mobilität erreichen und eine inklusive Zukunft in Bewegung bringen. Rund 90 Mitglieder umfasst das Netzwerk – mit dabei sind Menschen aus Vereinen, Institutionen oder auch als Privatpersonen. Es umfasst vorwiegend Aktive aus Leipzig, aber auch Dresden, Wurzen und Grimma. Es finden sich Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung zusammen, um mit politischen Forderungen und kreativen Angeboten zum Mitmachen und vor allem Zuhören
anzuregen. Ziel ist es, gemeinsames Erleben zu ermöglichen, um Inklusion real werden zu lassen. Für dieses Jahr sind als Online-Formate Theaterstücke, Lesungen und Diskussionen geplant. Es wird eine Art inklusive Schnitzeljagd geben – deren Teilnahme auch mit einem Preis belohnt wird.

Es gibt außerdem die Möglichkeit, sich mit einem eingesendeten Foto am gemeinsamen Fotomosaik zu beteiligen. Es wird Beiträge und Fragemöglichkeiten im Radio geben.

Genauere Informationen dazu finden Sie demnächst auf dieser Website. Aktionen, die schon fest geplant sind, finden Sie unter Veranstaltungen.

 Das Netzwerk "behindern verhindern":

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